Begleitung für Gemeinschaften, Wohnprojekte und Genossenschaften
Gemeinsam leben braucht soziale Kompetenz
Ihr seid mit einer Vision zusammengekommen: anders leben, verbunden sein, gemeinsam etwas in die Welt bringen. Doch vielleicht kreisen eure Treffen inzwischen um dieselben Konflikte. Einige kämpfen, andere ziehen sich zurück. Die Verantwortung bleibt an wenigen hängen. Zwischen dem, wofür ihr angetreten seid, und eurem Alltag entsteht ein schmerzhafter Abstand.

An diesem Punkt kann die Frage auftauchen: Wollen wir überhaupt noch miteinander weitergehen? Und wenn ja: Was sind wir selbst bereit dafür zu ändern?
Ich begleite euch dabei, diesen Fragen zu begegnen, Spannungen anzuschauen und euren sozialen Kompetenzgarten zu entwickeln. Dazu gehört die Bereitschaft, radikale Verantwortung für die eigene Wirkung und den eigenen Beitrag zur Gemeinschaft zu übernehmen.
An welchen Punkten ich euch begleiten kann
- Ihr wollt eure gemeinsame Ausrichtung überprüfen oder erneuern.
- Ihr sucht eine langfristige Gemeinschaftsbegleitung.
- Ihr möchtet als Gruppe zu mehr Verantwortungsübernahme gelangen.
- Menschen kommen oder gehen und eure Gemeinschaft verändert sich.
- Konflikte und Polarisierung binden Kraft und erschweren gemeinsame Entscheidungen.
- Aufgaben, Rollen oder Erwartungen sind unklar oder ungleich verteilt.
- Ihr sucht einen hilfreichen Umgang mit Feedback und sozialen Werkzeugen.
- Ihr möchtet soziale Kompetenz kontinuierlich entwickeln, bevor Spannungen entstehen.
Wieder miteinander arbeitsfähig werden
Manchmal sind die wichtigen Fragen längst bekannt, aber die Gruppe kann sie kaum gemeinsam bearbeiten. Dann braucht es zunächst Vertrauen, Klärung und Raum für das, was unausgesprochen geblieben ist.
Ich begleite diesen Prozess und unterstütze euch dabei, unterschiedliche Perspektiven hörbar zu machen. So können Voraussetzungen entstehen, unter denen ihr euch wieder auf Augenhöhe eurer gemeinsamen Ausrichtung, euren Vereinbarungen und eurem nächsten Schritt widmen könnt.
Ein passender Begleitungsbogen
Standortbestimmung: Wir klären Anlass, Entwicklungsfragen, Bereitschaft und Auftrag mit den dafür verantwortlichen Menschen und vereinbaren, wie die Gruppe einbezogen wird. Als gemeinsamer Einstieg bietet sich ein Kick-off-Tag an: Ihr erlebt meine Arbeitsweise, und wir lernen einander kennen und prüfen, ob wir gemeinsam weitergehen wollen.
Gemeinsame Arbeit: Eine Intensivzeit, Workshops oder eine Folge von Terminen ermöglichen Klärung und Entwicklung. Der Ablauf folgt eurer Situation.
Integration: Ihr entwickelt Praktiken und Vereinbarungen, die ihr im Alltag selbst tragen könnt. Wir klären Zuständigkeiten und einen passenden Zeitpunkt zur gemeinsamen Überprüfung.
Weiterlernen: Nach Bedarf können Trainings oder die Masterclass einzelne Menschen zusätzlich stärken. Die gemeinsame Entwicklungsverantwortung bleibt bei der Gemeinschaft.
Meine Haltung
Ich arbeite mit eurer Bereitschaft, euch selbst und euer Miteinander zu untersuchen. Soziale Werkzeuge sollen Verständigung und Eigenverantwortung unterstützen. Eure Entscheidungen über Ausrichtung, Zugehörigkeit und Zusammenleben bleiben bei euch.
Radikale Verantwortung im Gemeinschaftsalltag
Radikale Verantwortung bedeutet hier, den eigenen Gestaltungsspielraum auch dort zu untersuchen, wo der Blick zunächst auf das Verhalten der anderen gerichtet ist: Was tue oder unterlasse ich? Welche Erwartungen habe ich nicht ausgesprochen? Wo halte ich einen Konflikt durch Angriff, Rückzug oder Schweigen mit aufrecht? Welche Grenze, Bitte oder Vereinbarung ist jetzt notwendig?
Daraus werden konkrete Schritte: die eigene Wirkung anerkennen, Gefühle und Bedürfnisse aussprechen, Grenzen halten, Zusagen prüfen und den eigenen Beitrag verändern.
Verantwortung hat dabei unterschiedliche Reichweiten. Wer mehr Einfluss oder Entscheidungsmacht hat, trägt entsprechend Verantwortung. Das Handeln anderer bleibt deren Verantwortung. Die eigene Grenze zu setzen, Unterstützung zu holen oder die Gemeinschaft zu verlassen, kann ebenfalls eine verantwortliche Entscheidung sein.
Für Vorstände und Dachstrukturen
Auch Wohn- und Dachgenossenschaften können soziale Entwicklungsfähigkeit gezielt unterstützen. Gemeinsam können wir untersuchen, welche Begleitung ihre Projekte brauchen und wie diese die Eigenständigkeit der jeweiligen Gruppe stärkt.
Erfahrungen & Resonanz
Stimmen aus der Gemeinschaftsbegleitung
„Sie hat unsere Selbstverantwortung und Klarheit gefördert, ohne die Gemeinschaft irgendwo „hinzucoachen“.“
„Ihre Begleitung hat uns als Gemeinschaft auf ein neues Level gebracht. Es zeigt uns neue Wege und gibt uns den Mut diese zu gehen.“
Einblick in meine Arbeit
Den kollektiven Boden bereiten
Damit Konflikte selbst bearbeitet werden können.
Im Video spreche ich über Gemeinschaftsbegleitung und Organismusentwicklung.
Werkzeuge & Ressourcen
Ich bringe einen vielfältigen Fundus mit. Welche Werkzeuge wir nutzen, entsteht aus eurem Anliegen, der Situation und dem gemeinsamen Prozess.
- Possibility Management: Werkzeuge, Unterscheidungen und Prozesse
- Torus-Technologie
- Frying Pan und Wok
- Fishbowl und dynamischer Fishbowl
- ZEGG Forum
- Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck
- Entscheidungsfindung: Soziokratie 3.0, Widerstand und Konsensieren
- Systemische Aufstellung für sozialen Wandel
Honorare & Rahmen
Jede Gruppe ist einzigartig. Der Prozess wird individuell angepasst. Die Tagessätze dienen als Orientierung; nach einem Standortgespräch erstelle ich eine individuelle Offerte.
Intentionale Gemeinschaften
CHF 750–1’250 pro Tag
NGOs und Unternehmen
CHF 1’500–2’000 pro Tag
Online-Coaching
CHF 120 pro Stunde
Vorbereitung online: 1 Stunde inklusive.
Nachbereitung online: 75 Minuten, zusätzlich CHF 160 insgesamt.
Stornierung ab schriftlicher Auftragserteilung: pauschal 50 % des vereinbarten Honorars, ohne Spesen.
Mentoring für Menschen, die Gemeinschaft mittragen
Du initiierst ein Wohnprojekt oder trägst Verantwortung in einer Gemeinschaft oder Genossenschaft? Im Mentoring hast du Raum, deine Rolle, deine Wirkung und die nächsten Schritte eures Vorhabens regelmässig zu reflektieren.
Methoden und Rahmen der Begleitung
Je nach Anliegen können Gespräch, Moderation, gemeinsame Übungen oder eine Systemische Aufstellung Teil unserer Zusammenarbeit sein. Die Auswahl entsteht aus eurer Entwicklungsfrage und dem, was ihr als Gemeinschaft braucht.
Vorbereitung, Nachbereitung und Stornobedingungen für Gemeinschaften & Wohnprojekte →
Der erste Schritt
Erzählt mir, wo ihr steht und welche Fragen euch beschäftigen. In einem Kennenlerngespräch prüfen wir, ob und in welchem Rahmen meine Begleitung hilfreich sein kann.
